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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Der automatisierte Reflex gegen die SVP

Wieso ist die Ablehnung des Lehrplans 21 im Kanton Baselland viel stärker als in anderen Kantonen? Die entsprechende Initiative hat hier, wohl als einzigem Kanton, reelle Chancen auf eine Annahme in der Volksabstimmung? Der Versuch einer Analyse.

Im Kanton Baselland geht die Ablehnung querbeet durch alle Parteien, vor allem auch durch die Reihen der glp und der SP und auch durch die Lehrerschaft und den Lehrerverband. Nicht so in den anderen Kantonen. Warum? In fast allen anderen Kantonen wurde die Initiative „Für eine gute Schule ohne Lehrplan 21“ von der SVP und ihnen nahestehenden Kreisen ergriffen. Und schon spielt, der nur noch als krankhaft paranoid zu bezeichnende Abwehrmechanismus gegen alles, was von dieser Seite kommt, ohne die berechtigten Kritikpunkte einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Vor allem auch beim lso und bei der Mehrheit der Lehrerschaft. Ich habe Kenntnis von einzelnen Lehrpersonen und Studenten der PH, welche, weil sie sich gegen den Lehrplan 21 geäussert haben, in die rechte Ecke gestellt und gemobbt wurden. Erschreckend ist auch, dass verschiedene Parteien des Mitte-Spektrums und, noch viel schlimmer, auch Kreise der Wirtschaft, auf diesen absurden Zug der Aversion aufgesprungen sind. Drum prüfe, wer sich ewig (ach nein, bloss für vier Jahre) bindet und befrage die Kantons- und Regierungsratskandidatinnen und -kandidaten, wie sie`s mit den verfehlten Schulreformen der letzten Jahre, vor allem mit dem Lehrplan 21 haben und wähle diese, welche sich kritisch bis ablehnend darüber äussern.

Peter Nyffenegger, Wangen
25.02.2017