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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Der Lehrplan 21 ist eine Bildungsbremse!

Stellen Sie sich einmal vor, für einen gut funktionierenden Konzern wird ein CEO gesucht. Der eine Bewerber ist schon etwas älter. Aber er hat einen guten Leistungsausweis. Die von ihm geführte Firma gehört zur Weltspitze. Der zweite Bewerber ist etwas jünger. Alle Firmen, die von ihm über mehrere Jahre geführt wurden, haben einen Teil ihrer Performance eingebüsst. Wen würden Sie einstellen? Kaum jemand würde Nummer zwei einstellen. Aber genau das geschieht mit dem Lehrplan 21 an den Schweizer Schulen. Unser Schulsystem mit seinen bisherigen Lehrplänen gehört zur Weltspitze. Sie sollen nun durch den sogenannt kompetenzorientierten Lehrplan 21 ersetzt werden. Und das obwohl Beispiele aus anderen Länder ganz deutlich zeigen, dass das der Schule schadet. Nehmen wir Deutschland als Beispiel. Dort wurde in den letzten zehn Jahren nach und nach auf kompetenzorientierte Lehrpläne umgestellt. In einem offenen Brief an Bildungspolitiker der Länder und des Bundes schlagen 130 Professoren und Mathelehrer nun Alarm: Im Rahmen der Kompetenzorientierung wurde der Mathematik-Schulstoff so weit ausgedünnt, dass das mathematische Vorwissen von vielen Studienanfängern nicht mehr für ein Studium ausreicht. Ähnliches lässt sich auch in anderen Ländern feststellen. Der Lehrplan 21 ist eine Bildungsbremse. Darum am 21. Mai: JA zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21.

 

René Steiner, Olten

Quelle: AZ Solothurner Zeitung, Oltner Tagblatt

19.4.2017