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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Indoktrination wie  zu Zeiten der ehemaligen Sowjetunion

LP 21 - Eine Abkürzung für ein Werk, welches, nebst anderen, unsinnigen, unnötigen, nicht zu Ende gedachten Reformen unsere bis anhin gute Volksschule kaputtzumachen droht. Geboren aus dem löblichen Bedürfnis, die schweizerische Schullandschaft mit 26 verschiedenen Bildungssystemen zu harmonisieren, hat der Berg eine Maus, nein!! die Maus einen Berg geboren. Wie kann man in einem harmonisierten Lehrplan auf die Idee kommen, ein paar wenige verbindliche Lernziele durch 363 unverbindliche Kompetenzen, unterteilt in 2304 Kompetenzstufen zu ersetzen. Dass aber der Lehrerverband, der lso, beinahe sämtliche Parteien und die Wirtschaft diesem unsinnigen, fast 500 seitigen Werk, nicht kritisch gegenüberstehen, erstaunt und verärgert mich zu gleichen Teilen.

Noch etwas macht mich wütend: Nach Aussagen einer PH-Studentin, die anonym bleiben möchte, werden die Studierenden der PH Solothurn auf die Dogmen des LP 21 wie seinerzeit in der DDR oder der ehemaligen Sowjetunion indoktriniert und müssen sie contre coeur gegen aussen vertreten.

Dann sind da noch die enormen Kosten zu erwähnen, welche die Steuerzahler interessieren dürften. Bereits sind nämlich über eine Mio. Franken für die Lehrerweiterbildung gesprochen worden und auch die Kosten für die neuen Lehrmittel, welche übrigens noch gar nicht auf dem Markt sind, werden die Gemeindebudgets arg belasten.

Fazit: Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, liebe Eltern, Grosseltern, liebe Steuern zahlende, wenn Sie an einer guten Schule mit klar definierten Zielen in den einzelnen Jahrgangsstufen interessiert sind, dann stimmen Sie im nächsten Frühling mit einem kräftigen JA zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21!

Leserbrief von Peter Nyffenegger, Wangen

Quelle: OT/AZ Solothurner Zeitung, 28.10.2016