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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Lehrplan 21 - Grundlagen stimmen mich skeptisch

JA zur Initiative gegen den Lehrplan 21 – Leserbrief zu verschiedenen Beiträgen rund um die Initiative «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21»

Als Vater eines bald zwei Jahren alten Buben und mit Blick auf die Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, habe ich mir die Solothurner Fassung zum Lehrplan 21 näher angeschaut. Schon die Grundlagen stimmen mich skeptisch. Die Philosophie des «selbstverantwortlichen Lernens» mit gleichzeitiger Degradierung der Lehrperson zu einer Art „Coach“, geht für mich in die falsche Richtung. Kinder brauchen einen fassbaren Rahmen und klare Regeln. Dazu gehört eine konstruktive Beurteilung und es muss den Schülern/-innen erlaubt sein, Fehler zu machen. Sollen die Schüler/-innen richtig rechnen, schreiben und lesen können, so muss dies geübt, geübt und nochmals geübt werden. Entsprechend muss im Schulunterricht durch die Lehrperson zum Teil effektiv geführt werden. Es braucht Prüfungen und nachvollziehbare Benotungen. Und anschliessend wird weiter geübt und an der Korrektur von Fehlern gearbeitet. Selbstverantwortliches Lernen funktioniert bei diesem Teil des Schulunterrichts schlichtweg nicht. Zudem ist für mich besonders heikel, wenn die Leistungsüberprüfung von persönlichen Werthaltungen der Lehrpersonen abhängig ist, wie dies bei gewissen im Lehrplan 21 enthaltenen «Kompetenzen» der Fall wäre. Damit auch mein Sohn eine gute Volksschulausbildung erhält, sage ich JA zur Initiative gegen den Lehrplan 21!

David Sassan Müller, Vater & Anwalt, Niederbuchsiten

18.04.2017