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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Lehrplan 21 schadet der Schule

Leserbrief vom 13. Mai 2015

Nun soll es konkret werden. Das Volksschulamt hat vorgelegt, wie der Lehrplan 21 im Kanton Solothurn ab 2018 eingeführt werden soll. Der Vorschlag ist ernüchternd und zeigt, dass dieser verunglückte Lehrplan der Schule schaden wird.

Nur zwei Beispiele. Erstens sollen Viert- bis Sechstklässler/innen weniger Deutsch Lektionen bekommen. Denn nur so bekommt man genug Platz für alles andere, was in diesem monströsen Lehrplan steht. Weniger Deutsch? Dafür mehr über Genderfragen nachdenken oder „in konkreten Situationen (z.B. aus dem Alltag, aus Geschichten, Filmen) den Grad des Wohlbefindens und den Gesundheitszustand von Menschen erkennen“? Für mich klingt das nach mehr Ideologie und weniger Kompetenz für das Berufsleben.

Ein zweites Beispiel: um genug Platz für den überladenen Lehrplan zu bekommen, gibt es weniger Unterricht in Halbklassen. Erst gerade haben wir Klein- und Einführungsklassen abgeschafft und all diese Kinder in die Regelklassen integriert. Und gesellschaftliche Veränderungen führen zu massiv mehr disziplinarischen Schwierigkeiten. Deswegen brauchen Lehrpersonen heute mehr Zeit für einzelne Kinder. Unterricht in Halbklassen gibt ihnen diese Zeit. Und genau diese Zeit will man zugunsten des Lehrplan 21 kürzen.

Der konkrete Vorschlag zur Einführung des Lehrplan 21 zeigt: dieser Lehrplan schadet der Schule. Darum sammelt das Komitee „JA zu einer guten Volksschule – ohne Lehrplan 21!“ weiter Unterschriften, um dieses Machwerk mit einer Volksabstimmung zu verhindern.

René Steiner, EVP Solothurn