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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Wollen wir das?

Kürzlich konnte man in der Zeitung vernehmen, dass die Wirtschaft eine zügige Umsetzung des Lehrplans 21 fordere. Diese Forderung kurz vor einer Volksabstimmung zu stellen, wo über die Einführung überhaupt entschieden wird, zeugt von ungeheuerlicher Respektlosigkeit gegenüber der Demokratie.

Es gehe ihnen vor allem um das Fach Informatik, welches die Schüler fit für das 21. Jahrhundert machen solle, monieren die Verfasser. Ich frage mich, braucht es tatsächlich einen derartigen neuen Lehrplan mit tausenden zum Teil kaum verständlichen Kompetenzen und eine totale Neuausrichtung unserer Schulen im Lehr- und Lernverständnis, nur dieses Faches wegen? Unsere Kinder haben bereits heute ICT-Unterricht und zudem hat ausgerechnet der Kanton Solothurn als Vorreiter ein ICT-Entwicklungskonzept mit Regelstandards zur Informatischen Bildung herausgegeben.

Was sich mit dem Paradigmenwechsel an unseren Schulen aber ändern würde, das scheint die „Wirtschaftsvertreter“ nicht zu interessieren. Hauptsache, man hat danach eine „moderne“ Schule, wie es auf den Plakaten einer gewissen wirtschaftsnahen Partei zu lesen war. Alles andere ist egal!

Das Erziehungsdepartement im Kanton Basel-Stadt fordert mittlerweile die Eltern in einem Schreiben auf, ihren Kindern ausserschulisch Französisch beizubringen, weil der Französischunterricht die gesetzten Ziele offensichtlich verfehlt. Dort wurde der Lehrplan 21 bereits eingeführt und mit einem entsprechend auf Kompetenzorientierung und selbstgesteuertes Lernen ausgerichteten Lehrmittel unterrichtet. Wollen wir das auch? Nein! Darum JA zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21.

Beat Künzli, Kantons- und Gemeinderat, Laupersdorf

29.04.2017