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Kantonales Komitee
Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21
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Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21

Unkritischer Lehrerverband

Medienmitteilung des Komitees „JA zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21“,
vom 20. November 2015

Mit Erstaunen nimmt das überparteiliche Komitee „Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21“ vom Entscheid der Delegiertenversammlung des LSO Kenntnis, wonach die Delegierten gegen eine Verschiebung der Einführung des Lehrplanes 21 sind.

Auf der anderen Seite verwundert es kaum, steht doch die Leitung des LSO dem Lehrplan 21 viel zu unkritisch gegenüber. Die neoliberalen, gesellschaftsverändernden Auswirkungen dieses „Kompetenzen-Ungetüms“ werden von den Spitzen der Lehrerverbände kaum nicht zur Kenntnis genommen. Unter dem Eindruck, dass viele Lehrerinnen und Lehrer über die Reformen der letzten Jahre klagten, setzen sich nicht wenige Kantonsrätinnen und Kantonsräte dafür ein, dass die Einführung des LP 21 verschoben wird. Sie haben damit den vielgeäusserten Wunsch ernst genommen, dass für ein paar Jahre Ruhe in die Schulen kommt, damit sich die Reformen konsolidieren können.

So wird der Entscheid der Delegiertenversammlung nun als Rückenschuss für diese Bemühungen empfunden. Der Entscheid für die Einführung des LP 21 ist gemäss LSO auch darauf zurückzuführen, dass die Auseinandersetzung und die Weiterbildungen erfahrungsgemäss erst kurz vor Einführung stattfinden. Glaubt man diesen Worten, ist ein innerer Widerspruch auszumachen: Denn offenbar haben die Delegierten nun über etwas abgestimmt, das sie gemäss Leitung des LSO offenbar gar noch nicht kennen.

Wer den Lehrplan 21 kennt, weiss, dass er die Schule nach ökonomischen Grundsätzen umgestalten wird. Das wird zu einer ungebremsten Controlling Welle und zu „teaching to the test“ führen. Genau deshalb wurde die Initiative „Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21“ lanciert.